Case Studies

Abrechnung und Hochleistungs-DC ohne schwere IT-Integration

DepotCharge nutzt den NeLeSo OCPP Broker und das integrierte Mini-CPMS, um Abrechnungslösungen bei Kunden anzubinden – inklusive DC-Chargern bis 1.000 kW, die über den Broker zu bestehenden Backends laufen.

Kunde DepotCharge (depotcharge.com)
Bausteine OCPP Broker · Mini-CPMS
Fokus Abrechnung · Depot / HPC
Leistung DC-Charger bis 1.000 kW
DepotCharge Ladeinfrastruktur-Monitor mit Broker-Navigation und Ladepunkt-Monitoring-Dashboard
OCPP-Broker-UI: Bestand, markierte Wallboxen und Live-Status der Ladepunkte

Ausgangslage

DepotCharge bietet Lösungen rund um Laden und Abrechnung im Depot- und Hochleistungs-Umfeld. Kunden haben häufig bereits ein Backend, Verträge und Betriebsprozesse – und wollen dennoch eine Abrechnungslösung einführen oder ergänzen, ohne ein mehrjähriges IT-Integrationsprojekt gegen jedes Bestandssystem.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Hardware: DC-Charger mit sehr hohen Leistungen (bis 1.000 kW) müssen zuverlässig angebunden bleiben, auch wenn Abrechnung, Monitoring oder Zusatzlogik neu dazukommen.

Lösung: Broker als Integrationsschicht plus Mini-CPMS

DepotCharge setzt den NeLeSo OCPP Broker ein, um Ladepunkte – einschließlich leistungsstarker DC-Charger – zu bestehenden Backends zu leiten und parallel die eigene Abrechnungslogik anzubinden. Der Broker bleibt die stabile Gegenstelle der Charger; Routing und zusätzliche Dienste lassen sich entkoppelt steuern.

Im Broker-Dashboard sieht DepotCharge den Bestand live: markierte Wallboxen aus Fehlererkennung, Verbindungsqualität, Session-Status und die relevanten Betriebsaktionen – ohne erst jedes Alt-Backend einzeln abfragen zu müssen.

Ergänzend kommt das integrierte Mini-CPMS zum Einsatz: für die Abläufe, die DepotCharge für Abrechnung und Betrieb braucht, ohne dem Kunden ein vollständiges Fremd-CPMS überzustülpen. So entsteht ein schlanker Pfad: Abrechnung und Betriebswerkzeuge dort, wo sie gebraucht werden – Bestandssysteme bleiben angebunden, solange der Kunde das will.

Transparenz bis in die Hochleistungs-Session

Für Abrechnung und Betrieb reicht „Charger online“ nicht. DepotCharge wertet Sessions bis in die Details aus: Energie und SoC über die Zeit, Derating-Ereignisse ab 15 % Leistungsabfall und Kennzahlen wie Wh pro Prozent SoC – nachvollziehbar für Flotten und Depotbetreiber.

Die Ladeleistungskurve zeigt den Hochleistungsfall klar: Peak nahe 300 kW, Plateau und gezielte Markierung der Leistungsrückgänge bei steigendem SoC. Genau diese Transparenz braucht man, wenn DC-Charger bis 1.000 kW über denselben Broker-Pfad laufen und Abrechnung belastbar bleiben soll.

Integration ohne Big-Bang-IT-Projekt

Statt jede Kunden-IT tief gegen jede OCPP-Variante und jedes Backend zu verdrahten, liegt die Komplexität in der Broker-Schicht. Neue Standorte oder Charger-Gruppen lassen sich über den Broker aufnehmen; bestehende Backends bleiben erreichbar, während DepotCharge Abrechnung und die benötigten Betriebsfunktionen bereitstellt.

Für Betreiber bedeutet das weniger Abhängigkeit vom Zeitplan und von den Schnittstellen des Alt-Anbieters. Für DepotCharge bedeutet es ein wiederholbares Integrationsmuster statt individueller Sonderlösungen pro Mandant.

Hochleistungs-DC im selben Modell

Auch DC-Charger bis 1.000 kW werden über denselben Broker-Pfad geführt. Die Entkopplung gilt unabhängig von der Ladeleistung: Sessions, Routing und Anbindung an Bestandssysteme folgen demselben Betriebsmodell – entscheidend, wenn Depots und HPC-Standorte gemischt wachsen.

Ergebnis

DepotCharge kann Abrechnung und Mini-CPMS-Funktionen bei Kunden einführen, ohne deren bestehende Backend-Landschaft zuerst ablösen zu müssen. Der OCPP Broker trägt die Integrationslast; Hochleistungs-DC und Session-Transparenz bleiben Teil desselben Betriebsmodells.

Mehr zum Angebot von DepotCharge: depotcharge.com.